Bonusfolge 3: Betonmord

Shownotes

Der frühere Kurator des Kriminalmuseums, Hans Schubiger, erzählt, wie in den 1960er-Jahren ein aussergewöhnlich komplexer und mysteriöser Mord dank internationaler Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei geklärt werden konnte.

Die Produzentin Rebekka Haefeli erzählt zusammen mit Museumsführerinnen und Museumsführern des Kriminalmuseums der Kantonspolizei Zürich von spektakulären Kriminalfällen, die den Kanton Zürich bewegten.

Triggerwarnung: Dieser Podcast berichtet über echte Kriminalfälle mit Schilderungen der tatsächlichen Geschehnisse.

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00:00:12: Polizäraport.

00:00:13: Der Podcast aus dem Kriminalmuseum der Kantonspolizei Züring.

00:00:19: Interessant ist der Fallmangst Hofmann, der sog.

00:00:23: Betonmord.

00:00:28: Mein Name ist Hans Schubiger und ich war Kurator vom Kriminal-Museum von neunzehne-sebendig bis neunundinzig.

00:00:39: Hans Schubliger rollt sein Favorit unter den Fällen noch mal auf – der

00:00:44: sog.,

00:00:44: Betomord.

00:00:47: Ich bin Trebekahafeli.

00:00:59: Betonmord hat nicht nur die Kantonspolizei Zürich beschäftigt, er führte auch zu einer intensiven Zusammenarbeit mit den deutschen Polizisten in den Jahr- und Seil.

00:01:13: Das Tötungselekt, das zuerst nur ein vermisstes Fall war, hat die Polizei dort mal wochenlang auf der Arbe gehalten.

00:01:22: In Ansicht waren es zwei Zürcher, die in Deutschland ein Fabrik hatten.

00:01:28: Dann kamen sie zur Unstimmigkeit und schlussendlich um Finanzen gegangen.

00:01:35: Der Ein-Geschäfts-Wartner Karl Angst hat seine Kompagnen auf brutale Orte und Weise liquidiert.

00:01:42: Das Opfer hat Arthor Hofmann geheissen.

00:01:48: Israelko ist der Mittelpunkt von der Polizei im März.

00:01:51: Der Sohn des Arterhofmanns hat den vermissten Anzeigen aufgegeben.

00:01:57: Er hat gemalt, sein Vater sei verschwunden und die Frau des Arternhofmannn hat ihren Mann seit Tagen nicht mehr gesehen.

00:02:05: Komischerweise hat diese Frau aber immer noch Ansichtskarten von ihrem Mann gekommen, wo Schrift-Experten oder Sachverständige auch sagen können, sie sei authentisch vom Hofmann.

00:02:20: Die Rätsel auf der Postkarte waren nur eines von vielen Puzzleteilen, die sie in diesem komplexen Fall gegeben haben.

00:02:27: Die Aufklärung war aussergewöhnlich aufwändig und hat auch die Kriminaltechnik stark gefordert.

00:02:36: Nach der Vermisst-Meldung fing die Polizei an sich nachher mit den Geschäften des vermissten Orders Hofmann auseinandersetzen.

00:02:44: Man fand heraus, dass er der Finanzier vom Karl Angst war.

00:02:49: Karl Angst gab sich als Erfinder aus und entwickelte ein Biofilterverfahren.

00:02:56: Für das hat der Fabrik Deutschland in den Gemeinden Oberhausen gemietet.

00:03:01: Für die Polizei lag auf der Hand, dass Arthur Hofmann zuerst dort suchen

00:03:08: konnte.

00:03:08: Es war scheinbar nur vermisst.

00:03:11: Dann ist man aber in diesem Fabrik und soll es genau durchsucht.

00:03:16: Karl Angst hat behauptet, er hätte keine Ahnung, wo sein Geschäftspartner sei.

00:03:21: Er brachte aber andere Leute ins Spiel, die angeblichen Interessen hatten, in den Ort der Hofmann umzubringen.

00:03:29: Karl Angest wollte hier als Polizist bei der Aufklärung helfen.

00:03:34: Für die Polizisten, die aus der Schweiz angereist sind und die Fabrik im Deutschen Oberhausens durchsuchen, zeichnete er sogar das Kitzeln des Aureals.

00:03:50: Im Keller der Fabrik sind die Kriminalbeanten schliesslich auf einen anscheinend frisch betonierten Zementzockel gestoßen.

00:03:59: Der früherige Eigentümer von der Fabrike sagte, darunter sei ein sicherer Grub.

00:04:05: Auf das Kitzel, das Karl Angst zeichnet hatte, haben aber ausgerechnet diese Gruppe und den Zementsockel gefehlt.

00:04:17: Die Polizei hat verdacht geschöpft ... Hans Schubiger erzählt, einer der Polizisten schlug dann mit einem Hammer an einen Ecken vom Zementzocken.

00:04:30: Ein Ecken, das man mit dem Hammer klopft, ist abgegeben und dann kam ein Rohr für ihn.

00:04:36: Aus

00:04:38: dem Rohr hat es penetrant gestunken.

00:04:42: Dann war man hier mit der Lichtin, siehst du mir ab?

00:04:44: Und dann sah ich, dass hier unten etwas betächtigt wurde ...

00:04:48: Man hat alles aufgemacht, ist gegraben und machte eine grauenhafte Entdeckung.

00:04:54: In der Sickengrube lag ein halbverwehtes männliche Leicht.

00:04:58: Der vermisst die Artur Hofmann.

00:05:05: Von Mai-Mann-Augusten ist Karl Angst zur Zürich verhaftet worden.

00:05:11: Er hat aber zuerst alles abgestritten.

00:05:17: Der Betormord hat höhe Wellen geworfen.

00:05:20: Die Medien haben sich weit um für den Fall interessiert und nehmen Angst.

00:05:24: Und Hofmann hat Schlagzeilen dominiert.

00:05:27: In dem Tag nach einem leichten Fund hat auch die Deutsch-Pressagentur DPA ausführlich berechnet, und sie hat der damalige Geschäft der Kriminalpolizei Paul Graub zitiert.

00:05:39: Das Verbrechen ist nach meiner Überzeugung von langer Hand vorbereitet worden.

00:05:44: Wir können von einem Mord falsch sprechen, der sich der Aufklärung

00:05:47: nähert.".

00:05:48: Die Ermittlungen sind jetzt erst recht ins Rollen gekommen.

00:05:51: In der Sickergeruhe beim Deutschen Oberhausen hat man die persönlichen Effekte vom Toten-Orderhofman gefunden und es ist noch mehr herausgekommen, wie sich Hans Schubiger erinnert.

00:06:03: Das Iserrohr, das vom Zementzockel zu den Leichen runtergeführt wurde, ist von Karl Angst ganz gezielt und mit einer perfiden Absicht dort platziert worden.

00:06:15: Man konnte ermitteln, dass er hier die Schweffelsyri ablöre und ein paar andere Tunnen auflöse.

00:06:22: Erst rund zwei Jahre nach dem Tötungselekt hat der Beschuldigte Karl Angst ein Teilgeständnis abgelegt.

00:06:29: Es wurde immer klarer mit wie viel krimineller Energie, das er vorgegangen ist.

00:06:36: Die NCZ schrieb im April bestätigt ...

00:06:40: Ohne dem Gerichtsverfahren vorgreifen zu wollen, kann festgehalten werden, dass Angst in Oberhausen nicht gewillt war, irgendetwas im Zufall zu überlassen.

00:06:51: Er plante vielmehr ein perfektes Verbrechen und die Straftat hätte sehr wohl zu einem Mord ohne Leiche werden können.

00:07:00: Im Laufe der Ermittlungen hat sich einiges aufgeklärt seit Hans Schubiger Z.B.

00:07:06: auch, was es mit den rätselhaften Postkarten auf sich hatte, die Frau Hofmann von ihrem Mann in Briefkosten gefunden hat.

00:07:15: Die Frau sollte denken, ihrer Mann sei noch am Leben, der schon längst tot in dieser Sichergruppe gelegen ist.

00:07:22: Die Karte war ein miserter Trick.

00:07:25: Sie machten ja viel Geschäftsreise miteinander und dann schickten sie uns eine Frauenkarte.

00:07:32: Der Angst hat sich auf die Post zu tun.

00:07:35: Er machte das nicht, aber er behaltte sie zurück und schickte sie erst unter den Umbruch.

00:07:44: Im Frühjahr des Neunzehn-Sächs, rund drei Jahre nach dem Tötungsdelikt, wurde der Prozess vor einem geschworenen Gericht eröffnet worden.

00:07:56: Minuziös hat man dann jeden Schritt von der Ermittlung rekapituliert, damit sich die Geschworenheit ein umfassendes Bild machen konnte.

00:08:05: Dabei wurde laut dem Berichterstatter von der NZZ auch klar, dass man nicht mehr jedes Detail des Tats konnte rekonstruieren.

00:08:15: Die Untersuchung gestaltete sich mühsam und etliche wesentliche Fragen mussten offen bleiben weil die Leiche schon stark vom Feulnis befallen war.

00:08:24: Der Ermittler konnte aber anweisen, dass Arthur Hofmann mit den Militärwaffen vom Kall Angst verschossen wurde.

00:08:32: Er hat ihn aber auch noch stranguliert und gewürgt.

00:08:36: Vor den Geschworennen präsentierte der Gerichtsmediziner dem akaberen Beweis.

00:08:41: Gespanntes Stil traht ein, als der Experte aus einer zylinderförmigen Schachtel die einer Hutschachtel gleich den toten Schädel Hoffmanns entnahm – und ihn auf den Zeugendtisch aufstellte.

00:08:54: Der Anklagte Karl Angst war beim Prozess vor geschworenern Gericht schon siebenzeig.

00:08:59: Die Verhandlung hat sich über drei Wochen hinzogen.

00:09:03: Und den Gerichtsberichterstatter von der NZZ schreibt, sie sei streckenweise hartig und mühsam gewesen – v.a.

00:09:10: wegen dem Anklagten.

00:09:12: Die Geschichten, die der Erfinder Angst erfand und mit seiner unerschütterlichen Ruhe auftischte, erwiesen sich je länger, je mehr als dürftige Ausflüchte.

00:09:23: Für das Gericht gab es schließlich ein Kennzweifel.

00:09:26: Der Karl Angst ist wegen Mord zu einer lebenslänglichen Zuchtausstrafe verurteilt worden.

00:09:33: Man hat ihm eine besonders verwerfliche Gesinnung und eine besondere Gefährlichkeit dort testiert.

00:09:39: Der Gerichtspräsident hat zum Abschluss noch ein paar persönliche Worte gesagt.

00:09:44: Als bleibender Eindruck des dreivöchigen Prozesses möchte ich mit den Worten eines griechischen Dichters schließen.

00:09:51: Unheimlich ist vieles, das unheimlichste Aber der Mensch

00:09:58: Karl Angst ist also lebenslänglich hinter Gitter gekommen.

00:10:03: Für Hans Schubiger, der bei den Kantonspolizeien in Zürich für ca.

00:10:08: vierzehn Jahre gearbeitet hat, war das ein Fall, welches außergewöhnlich komplex und mysteriös

00:10:14: war.

00:10:14: Raffinierte Tötigsteiligkeit gibt es nur noch selten.

00:10:18: Es ist alles brutal schnell.

00:10:22: Das merkt man auch in der Zeitung.

00:10:25: Man hat so viel zu tun, wie der Ablauf des Ganzen.

00:10:29: Das gibt es wahrscheinlich heute noch nicht mehr.

00:10:31: Man kann es so riesig befassen, man kann

00:10:44: es genug haben.

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